Nadelbinden

 

 

 

Das Nadelbinden ist eine außergewöhnliche Form der Handarbeit und wird nur noch vereinzelt angewendet. Sie ist den Strick- und Häkelarbeiten der heutigen Zeit sehr ähnlich und wird auch in ähnlicher Weise hergestellt.

Dazu braucht es Nadel und Faden, die für die verschiedenen Stichtechniken in Frage kommen. Der Faden mit der Nadel wird durch Schlingen geführt und erhält so seine Maschen. Diese Techniken sind ähnlich des Knopflochstiches sowie des Schlingenstiches.

Für das Nadelbinden werden meist Nadeln aus Holz genutzt, die sehr flach und lang sind. Dies liegt in der Geschichte des Nadelbindens, da früher ebenfalls Holz- und Naturmaterialien für die Herstellung der Nadel genutzt wurden. Für die Garne kann jedes beliebige Garn gewählt werden, allerdings gibt es ein besonders schönes Erscheinungsbild mit Wollfäden.

Es gibt mehrere Techniken, mit denen Nadel und Faden geführt werden kann. Dazu gehört beispielsweise die Technik der Daumenfesselung oder die Freihandtechnik. Somit ist es einfacher die Bewegung zwischen Fingern, Nadel und Faden zu koordinieren.

Mit diesen Techniken wird der Faden in Schlaufen gelegt und diese Schlaufen ineinander verhängt. So entstehen die verschiedenen Muster und unterschiedliche Stärken des fertigen Textils.

Anleitung: 
www.myvideo.de/watch/96171  oder bei Flinkhand


 

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